Erst glücklicher, dann verdienter Sieg für die Weiß-Truppe

In einem intensiven Spiel auf seifigem Geläuf hatte unsere Zweitvertretung zunächst Dusel, stabilisierte sich und gewann letztendlich durch eine Leistungssteigerung mit 3:0 beim TSV Wolfsburg.

Die Uhr zählte nicht mal eine volle Minute, da gab es den Pfiff auf den Punkt. Nach einem SSV-Spielzug über links, drang Hawileh in den Strafraum und wurde schließlich regelwidrig vom Torhüter von den Beinen geholt. Der Gefoulte nahm sich den Ball und schob unten links zur Führung ein. Die nötige Sicherheit gab das frühe Tor nicht, denn der TSV Wolfsburg ließ sich nicht davon beeindrucken und drang auf den Ausgleich. In der 11. Minute vergab der TSV seine erste Großchance. Ein Schnittstellenpass wurde vom Stürmer erlaufen, der  1 gegen 1 auf Güterbock zuging. Anstatt selbst abzuschließen, versuchte dieser es mit einem Querpass. Dieser ging zum Glück für den SSV Richtung Toraus. Die SSV-Defensive, die aus einer geordneten Grundhaltung agieren wollte, offenbarte in dieser Partie ungewohnte Schwächen. Eine Freistoßflanke des TSV konnte der Stürmer freistehend nur links vorbei köpfen (13.). Dank der Effektivität hielten sich die Eberstädter im Spiel. In der 15. Minute zeigte der Schiedsrichter wieder auf den Punkt für die Vorsfeldener. Eine Freistoßflanke wurde unzureichend geklärt, sodass Burgstedt den Ball im Strafraum annehmen konnte und gefoult wurde. Der Torschütze zum 1:0 nahm sich der Sache an und verwandelte cool zum 2:0. Der TSV steckte nicht auf und spielte Chance um Chance heraus. Mit Ach und Krach ging es ohne Gegentor in die Halbzeitpause.
Zur zweiten Hälfte brachte Trainer Weiß SSV-Spieler Haase als Innenverteidiger, was sich als guter Schachtzug erwies. Dieser stabilisierte die Abwehr. Nun konnte man die zweite Halbzeit ausgeglichener gestalten und ein Chancenplus erspielen. In der 72. Minute gab es für den SSV die große Doppelchance zum 3:0. Erst scheiterte Hawileh mit einem starken Distanzschuss an der Latte, dann wurde eine flache Flanke im letzten Augenblick noch geklärt. Schließlich war es soweit. Ein überragender Diagonalball von Broistedt verarbeitete Hawileh ausgezeichnet, vernaschte noch einen Gegenspieler und schob eiskalt zum 3:0 ein. Beim Stand vom 3:0 und 93 gespielten Minuten pfiff der unauffällige aber souveräne Schiedsrichter zum Ende ab.

Fazit: Mit mächtig viel Glück in der ersten und einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte konnte man die Partie mit 3:0 für sich entscheiden.

Aufstellung SSV: Güterbock – Funk , Müller, Schulze, Kühnetz – Buhl, Klein, Broistedt – Burgstedt, Öznar,  Lieto

Tore: 0:1 (1.) Hawileh, 0:2 (60.) Hawileh, 0:3 (.) Hawileh