Weiss-Elf abgezockt zum 4:0 Sieg!

Im ersten Meisterschaftsspiel bezwang unsere 2. Herren den ESV Wolfsburg deutlich am Ende auch in der Höhe verdient mit 4:0.
Anders als noch im Pokalspiel glänzte die Zweitvertretung nicht mit Kombinationsspiel und gutem Pressing sondern durch gute Chancenverwertung. Mit der ersten Chance des Spiels ging man mit 1:0 in Führung. In der 8. Minute schlug Bammel einen Diagonalball rechts in den Strafraum, Hawileh startete durch und düpierte den Keeper mit einem schönen Heber. Die nötige Sicherheit gab die frühe Führung nicht.
Als Gast zeigte der ESV zwar weiterhin eine couragierte Leistung, konnte durch attraktives Kombinationsspiel und einer kämpferischen Leistung glänzen, jedoch im Abschluss nicht gefährlich werden.
In der 42. Minute war es dann wieder die effizientere Mannschaft. Eine sehenswerte Kombination, bei der Krause per Absatzkick auf Hawileh passte und dieser tief auf den Torschützen Bammel steckte, führte zum 2:0.

Anders als im ersten Durchgang ließ man den Gegner in der zweiten Halbzeit erstmal kommen um kompakt in der Defensive zu stehen. Dadurch zwang man den ESV zu Fehlern im Mittelfeld. Das Umschaltspiel wurde immer gefährlicher, sodass sich die Eisenbahner häufig nur durch Fouls wehren konnten. Folgerichtig erhöhte Funk mit einem schönen Freistoß zum 3:0 (57.). Spätestens nach diesem Tor gingen die Köpfe des ESV runter. Ab diesem Zeitpunkt dominierte die Weiss-Elf nach Belieben, ließen Ball und Gegner laufen um daraufhin immer wieder Nadelstiche zu setzen. Dem ESV, der läuferisch nichts entgegen zu setzen hatte, fiel im Offensivspiel nichts ein. Bis auf zwei Halbchancen durch Firinidis gab es für die Eisenbahner in der zweiten Halbzeit keine weiteren Möglichkeiten. Der gut aufspielende Bammel sorgte in der 64. Minute schließlich für den 4:0 Endstand.

Fazit zum Spiel:
Anders als noch beim Pokalspiel beim TV Jahn zeigten die Eberstädter diesmal eine clevere Leistung und siegen insgesamt verdient mit 4:0. Gerade in den letzten 20 Minuten hätte das Ergebnis höher ausfallen können. Die Eisenbahner zeigten 45 sehr ordentliche Minuten ohne dabei im vorderen Angriffsdrittel ernsthaft gefährlich zu werden.

Stimmen zum Spiel:
"Wir haben in der ersten Halbzeit nicht den besten Fußball gespielt, aber trotzdem zwei Tore gemacht", so SSV-Trainer Matthias Weiß. Mit der zweiten Hälfte war der Coach zufriedener: "Wir haben schlauer gespielt, als noch im Pokalspiel gegen den TV Jahn. Haben den Ball gut laufen lassen."

Aufstellungen:
SSV:
 Güterbock - Schulze, Teichmann, Speh, Weinrich (66. Burgstedt) - Funk - Heimlich, Bammel - Hawileh (46. Öznar), Krause, Sielski (46. Lieto)

ESV: Kowtunow - Cierajewski (46. P. Leis), Frick, Conen, Naskret - Rogler, Zimmerman - Gelwer, A. Leis (59. Fries), Firinidis - Hoffmann (53. Wittmaeier)

Tore: 1:0 (8.) Hawileh, 2:0 (42.) Bammel, 3:0 (57. Funk), 4:0 (64.) Bammel